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25. Juni 2017

Martin Ebert

„Hör auf dein Herz“ singt Martin Ebert im ersten Song seines Debütalbums
„Viele Visionen“, und es wird sofort klar, dass dies auch seine Prämisse beim
Songschreiben ist. Alle zehn Lieder, die er nun vorlegt, eint die sehr private
und intime Darstellung von Gefühlszuständen und persönlichen Geschichten,
die wohl vielen von uns so oder ganz ähnlich schon passiert sind. Dabei
bestechen Martin Eberts ehrliche und poetische Texte in ihrer Feinheit und
Präzision durch einen sprachlichen Stil, wie er hierzulande nur selten
anzutreffen ist. Der Zuhörer wird tatsächlich in die Geschichten
hineingezogen und bekommt das Gefühl, Martin Ebert würde direkt aus dem
eigenen Kopf singen und die eigenen Gedanken in Worte packen, die man
selbst nicht fähig war, zu finden. Bereits beim ersten Hören seines Albums
zeigt sich der Ohrwurmcharakter der Songs, die in einer völlig eigenen
Melodik und mit packenden Arrangements zuweilen zart und einfühlsam, aber
auch explosiv und laut daherkommen. Wer nun jedoch klassische
Liedermacherkunst erwartet, ist gänzlich fehlgeleitet. Martin Ebert bedient
sich einer Vielzahl stilistischer Mittel und erschuf ein modernes,
hochkarätiges Popalbum mit den Indie-Attitüden englischsprachiger Vorbilder.
 
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