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So 22. Oktober 2017


TEEater


TEEater hatte das Privileg, in zwei verschiedenen Gesellschaftsformen auf der Bühne zu stehen. 1980 als Songgruppe in Ostberlin gegründet, lag der Schwerpunkt von Anfang an auf eigenen Liedern. Allerdings konnte man in Zeiten des realen Sozialismus nicht alles mit einem Lied sagen. Aus dieser Not heraus entstand das Genre des Liedtheaters, das mit seinem Rollenspiel auch kritische Figuren mit "böseren" Liedern möglich machte.
In den Jahren 1986 und 1987 gewann TEEater mit den Stücken "… und dann hab ich nach Kirschen angestanden" und "RÜGEN-Programm" jeweils den Förderpreis bei der Zentralen Werkstattwoche der DDR. Auslandsgastspiele folgten.
Auch in der alten Bundesrepublik wurde man auf TEEater aufmerksam. Über TEEater-Texter Martin Miersch schrieb "Die Welt" im Sommer 1989: "Noch stellt diese Art der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit eine Ausnahme dar, aber sie wirkt beispielhaft auf die Arbeit anderer Kulturgruppen …"
In den Wirren der Wende - Zeit hörte TEEater auf zu existieren.
Doch 20 Jahre später taten sich die TEEater-Gründungsmitglieder Thomas Schaarschmidt und Martin Miersch wieder zusammen, um die Band ins Leben zurückzurufen.
Am 6. November 2010 hatte das Programm "Stille Wasser" Premiere, und im November 2010 gewann TEEater den Jury-Preis beim Liedwettbewerb in Hoyerswerda. 2011 folgte die Premiere des Stückes "Sisyphos in Gorleben".  
Inzwischen hat die Band auf das Theaterspiel verzichtet und tritt nur noch mit Liedprogrammen auf.
TEEater sind heute: Thomas Eichler (voc, g), Martin Miersch (perc, mand), Marion Kruggel (voc, v) und Matthias Woest (voc, g).


 
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